Verbraucherschutz

Ruhig bleiben. Richtig reagieren.

Wer die Regeln kennt, fällt nicht herein. Diese Schritte bringen Sie bei jedem verdächtigen Schreiben auf die sichere Seite.

Die Regeln

Sechs goldene Regeln

Halten Sie sich daran, und keine dieser Maschen kann Ihnen etwas anhaben.

01

Nicht antworten

Reagieren Sie gar nicht — kein Rückruf, keine Antwort-Mail. Jede Reaktion signalisiert: hier ist jemand erreichbar.

02

Niemals vorab zahlen

Gebühren, Steuern, Notarkosten „vorab“ gibt es bei einer echten Erbschaft nicht. Jede Vorkasse-Forderung ist Betrug.

03

Keine Daten herausgeben

Keine Ausweiskopie, keine Kontonummer, keine Unterschrift. Diese Daten werden gegen Sie verwendet.

04

Beweise sichern

Brief, E-Mail, Nummer, Absender — alles aufheben. Screenshots machen. Das hilft bei der Prüfung und einer möglichen Anzeige.

05

Zweite Meinung holen

Sprechen Sie mit Familie, Verbraucherzentrale — oder schicken Sie mir das Schreiben. Reden schützt vor Panik-Entscheidungen.

06

Bei Verdacht zur Polizei

Wurde bereits gezahlt oder wurden Daten übermittelt: sofort Anzeige erstatten und die Bank informieren.

Checkliste

Erkennen Sie die Fälschung

Je mehr Punkte zutreffen, desto sicherer ist es Betrug. Schon ein einziger reicht als Warnung.

  • Absender aus dem Ausland oder mit kostenloser E-Mail-Adresse
  • Unpersönliche Anrede („Sehr geehrter Begünstigter“)
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler, holprige Übersetzung
  • Dringlichkeit und Geheimhaltung werden verlangt
  • Eine Zahlung ist nötig, bevor Sie „Ihr Erbe“ erhalten
  • Unrealistisch hohe Summen ohne nachvollziehbaren Bezug zu Ihnen

Im Zweifel: fragen Sie lieber einmal zu viel.

Es kostet nichts und dauert nur einen Moment. Lieber vorher prüfen als nachher ärgern.

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