
Ruhig bleiben. Richtig reagieren.
Wer die Regeln kennt, fällt nicht herein. Diese Schritte bringen Sie bei jedem verdächtigen Schreiben auf die sichere Seite.
Sechs goldene Regeln
Halten Sie sich daran, und keine dieser Maschen kann Ihnen etwas anhaben.
Nicht antworten
Reagieren Sie gar nicht — kein Rückruf, keine Antwort-Mail. Jede Reaktion signalisiert: hier ist jemand erreichbar.
Niemals vorab zahlen
Gebühren, Steuern, Notarkosten „vorab“ gibt es bei einer echten Erbschaft nicht. Jede Vorkasse-Forderung ist Betrug.
Keine Daten herausgeben
Keine Ausweiskopie, keine Kontonummer, keine Unterschrift. Diese Daten werden gegen Sie verwendet.
Beweise sichern
Brief, E-Mail, Nummer, Absender — alles aufheben. Screenshots machen. Das hilft bei der Prüfung und einer möglichen Anzeige.
Zweite Meinung holen
Sprechen Sie mit Familie, Verbraucherzentrale — oder schicken Sie mir das Schreiben. Reden schützt vor Panik-Entscheidungen.
Bei Verdacht zur Polizei
Wurde bereits gezahlt oder wurden Daten übermittelt: sofort Anzeige erstatten und die Bank informieren.
Erkennen Sie die Fälschung
Je mehr Punkte zutreffen, desto sicherer ist es Betrug. Schon ein einziger reicht als Warnung.
- Absender aus dem Ausland oder mit kostenloser E-Mail-Adresse
- Unpersönliche Anrede („Sehr geehrter Begünstigter“)
- Rechtschreib- und Grammatikfehler, holprige Übersetzung
- Dringlichkeit und Geheimhaltung werden verlangt
- Eine Zahlung ist nötig, bevor Sie „Ihr Erbe“ erhalten
- Unrealistisch hohe Summen ohne nachvollziehbaren Bezug zu Ihnen
Im Zweifel: fragen Sie lieber einmal zu viel.
Es kostet nichts und dauert nur einen Moment. Lieber vorher prüfen als nachher ärgern.