
Gelogene und nicht
gelogene Erbschaften
Ein unerwartetes Erbe von einem Fremden? Ich sammle und prüfe angebliche Erbschafts-Angebote und zeige öffentlich, welche davon Betrug sind — damit Ihnen niemand ein falsches Erbe andreht.
Warum diese Seite
„Ich habe bisher nur Fake gefunden, darüber möchte ich berichten."
Rund um das Thema Erbschaft kursieren unzählige Angebote — per Brief, E-Mail und Telefon. Ich sehe sie mir an, sammle sie und mache öffentlich, welche davon Betrug sind. Kein Kleingedrucktes, keine Verkaufsmasche: einfach eine ehrliche Warnung von Mensch zu Mensch.

So sieht ein falsches Erbe aus
Ein offiziell wirkendes Schreiben, ein verstorbener Namensvetter im Ausland, ein Millionenbetrag „nur für Sie" — und ein Haken: Sie sollen vorab eine Gebühr zahlen oder Ihre Daten schicken. Das ist der Vorschussbetrug, verpackt als Erbschaft.
Das Geld gibt es nicht. Sobald Sie zahlen oder Daten preisgeben, ist das Geld weg — und oft folgt die nächste Forderung.
Alle Betrugsmaschen ansehenWoran Sie den Betrug erkennen
Sechs Zeichen, die fast jede falsche Erbschaft verraten. Trifft auch nur eines davon zu, ist höchste Vorsicht geboten.
Ein unerwartetes Erbe von einem Fremden
Ein „entfernter Verwandter“ oder Unbekannter, von dem Sie nie gehört haben, hinterlässt Ihnen angeblich ein Vermögen.
Sie sollen vorab zahlen
„Gebühren“, „Steuern“, „Notarkosten“ oder eine „Freigabe-Zahlung“, bevor das Geld fliesst. Genau hier liegt der Betrug.
Ihre Daten werden gefordert
Ausweiskopie, Kontonummer, persönliche Dokumente — Material, mit dem man Sie weiter missbrauchen kann.
Druck und Dringlichkeit
„Nur wenige Tage Zeit“, „streng vertraulich“ — Sie sollen handeln, bevor Sie nachdenken oder nachfragen.
Ungewöhnlicher Absender
Fremdes Land, kostenlose E-Mail-Adresse, holpriges Deutsch, seltsame Anrede statt Ihres Namens.
Unrealistische Millionensummen
Beträge, die „nur auf Sie warten“. Zu schön, um wahr zu sein — weil es nicht wahr ist.
Sie haben so ein Schreiben bekommen?
Ruhig bleiben — und Schritt für Schritt vorgehen. In dieser Reihenfolge sind Sie auf der sicheren Seite.

- 1
Nicht antworten
Keine Daten, keine Kopien, kein Geld senden — auch nicht „nur zur Sicherheit“.
- 2
Nichts zahlen
Eine echte Erbschaft verlangt niemals Vorkasse. Jede geforderte Zahlung ist ein Alarmzeichen.
- 3
Das Schreiben aufbewahren
Werfen Sie nichts weg. Der Brief oder die E-Mail ist Ihr Beweis.
- 4
Prüfen lassen
Schicken Sie mir das Schreiben. Ich sage Ihnen, ob es eine bekannte Masche ist.
- 5
Im Zweifel Anzeige erstatten
Bei konkretem Verdacht hilft die Polizei — Ihr Beweismaterial ist dann Gold wert.
In eigenen Worten
„Das weiß ich noch nicht, was man da am besten macht."
„Es gibt da wirkliche dummheinis."

Ein verdächtiges Schreiben? Lassen Sie es prüfen.
Schicken Sie mir den Brief oder die E-Mail — kostenlos und unverbindlich. Ich sage Ihnen ehrlich, ob es sich um eine bekannte Betrugsmasche handelt.