Alte Erbschafts-Briefe mit Wachssiegel und Lupe auf einem Schreibpult im Morgenlicht
Unabhängige Aufklärung · Verbraucherschutz

Gelogene und nicht gelogene Erbschaften

Ein unerwartetes Erbe von einem Fremden? Ich sammle und prüfe angebliche Erbschafts-Angebote und zeige öffentlich, welche davon Betrug sind — damit Ihnen niemand ein falsches Erbe andreht.

Warum diese Seite

„Ich habe bisher nur Fake gefunden, darüber möchte ich berichten."

Rund um das Thema Erbschaft kursieren unzählige Angebote — per Brief, E-Mail und Telefon. Ich sehe sie mir an, sammle sie und mache öffentlich, welche davon Betrug sind. Kein Kleingedrucktes, keine Verkaufsmasche: einfach eine ehrliche Warnung von Mensch zu Mensch.

Wolfgang Jansen
Gefälschtes Erbschafts-Schreiben unter der Lupe mit unrealistischer Millionensumme
Fake
Die Masche

So sieht ein falsches Erbe aus

Ein offiziell wirkendes Schreiben, ein verstorbener Namensvetter im Ausland, ein Millionenbetrag „nur für Sie" — und ein Haken: Sie sollen vorab eine Gebühr zahlen oder Ihre Daten schicken. Das ist der Vorschussbetrug, verpackt als Erbschaft.

Das Geld gibt es nicht. Sobald Sie zahlen oder Daten preisgeben, ist das Geld weg — und oft folgt die nächste Forderung.

Alle Betrugsmaschen ansehen
Warnsignale

Woran Sie den Betrug erkennen

Sechs Zeichen, die fast jede falsche Erbschaft verraten. Trifft auch nur eines davon zu, ist höchste Vorsicht geboten.

01

Ein unerwartetes Erbe von einem Fremden

Ein „entfernter Verwandter“ oder Unbekannter, von dem Sie nie gehört haben, hinterlässt Ihnen angeblich ein Vermögen.

02

Sie sollen vorab zahlen

„Gebühren“, „Steuern“, „Notarkosten“ oder eine „Freigabe-Zahlung“, bevor das Geld fliesst. Genau hier liegt der Betrug.

03

Ihre Daten werden gefordert

Ausweiskopie, Kontonummer, persönliche Dokumente — Material, mit dem man Sie weiter missbrauchen kann.

04

Druck und Dringlichkeit

„Nur wenige Tage Zeit“, „streng vertraulich“ — Sie sollen handeln, bevor Sie nachdenken oder nachfragen.

05

Ungewöhnlicher Absender

Fremdes Land, kostenlose E-Mail-Adresse, holpriges Deutsch, seltsame Anrede statt Ihres Namens.

06

Unrealistische Millionensummen

Beträge, die „nur auf Sie warten“. Zu schön, um wahr zu sein — weil es nicht wahr ist.

So gehen Sie vor

Sie haben so ein Schreiben bekommen?

Ruhig bleiben — und Schritt für Schritt vorgehen. In dieser Reihenfolge sind Sie auf der sicheren Seite.

Ein verdächtiges Schreiben wird in Ruhe geprüft und mit Notizen versehen
  1. 1

    Nicht antworten

    Keine Daten, keine Kopien, kein Geld senden — auch nicht „nur zur Sicherheit“.

  2. 2

    Nichts zahlen

    Eine echte Erbschaft verlangt niemals Vorkasse. Jede geforderte Zahlung ist ein Alarmzeichen.

  3. 3

    Das Schreiben aufbewahren

    Werfen Sie nichts weg. Der Brief oder die E-Mail ist Ihr Beweis.

  4. 4

    Prüfen lassen

    Schicken Sie mir das Schreiben. Ich sage Ihnen, ob es eine bekannte Masche ist.

  5. 5

    Im Zweifel Anzeige erstatten

    Bei konkretem Verdacht hilft die Polizei — Ihr Beweismaterial ist dann Gold wert.

In eigenen Worten

„Das weiß ich noch nicht, was man da am besten macht."
Ehrlich gesagt: Für den perfekten Umgang gibt es kein Patentrezept. Deshalb sammeln wir hier gemeinsam Erfahrungen — melden Sie mir, was Sie bekommen haben.
„Es gibt da wirkliche dummheinis."
Die Betrüger geben sich zwar Mühe — machen aber oft plumpe Fehler. Genau die zeige ich Ihnen, damit Sie eine Fälschung sofort erkennen.

Ein verdächtiges Schreiben? Lassen Sie es prüfen.

Schicken Sie mir den Brief oder die E-Mail — kostenlos und unverbindlich. Ich sage Ihnen ehrlich, ob es sich um eine bekannte Betrugsmasche handelt.