Aufgedeckt

Die Maschen hinter dem sogenannten Erbe

Die Geschichten wechseln, das Muster bleibt gleich. Hier die häufigsten Varianten — damit Sie sie sofort wiedererkennen.

01

Der unbekannte Verwandte

Ein angeblicher „entfernter Verwandter“ mit Ihrem Nachnamen ist im Ausland verstorben und hat kein Testament. Man habe Sie als Erben ermittelt. In Wahrheit gibt es weder den Verwandten noch das Erbe.

Sie kannten diese Person nie.

02

Anwalt oder Notar meldet sich

Eine seriös klingende „Kanzlei“ oder ein „Nachlassverwalter“ kontaktiert Sie und verlangt für die „Abwicklung“ Vorschüsse, Gebühren oder Steuern. Briefkopf und Stempel sind gefälscht.

Echte Nachlassabwicklung verlangt keine Vorkasse von Ihnen.

03

Das Lotterie- oder Fonds-Erbe

Ein „wohltätiger Fonds“, ein verstorbener Millionär oder ein „nicht abgeholter Gewinn“ soll an Sie ausgezahlt werden — nach einer kleinen „Bearbeitungsgebühr“.

Niemand verschenkt Millionen an Fremde.

04

Der Vorschussbetrug (Kern jeder Masche)

Egal wie die Geschichte verpackt ist — am Ende sollen Sie zuerst zahlen, damit ein grosser Betrag „freigegeben“ wird. Sobald Sie zahlen, kommt die nächste Forderung. Geld sehen Sie nie.

Erst zahlen, dann erben — das ist immer Betrug.

05

Daten- und Identitäts-Abgriff

Statt oder zusätzlich zum Geld will man Ausweiskopie, Kontodaten und Unterschrift — Material, um in Ihrem Namen weitere Betrügereien zu begehen.

Geben Sie niemals Ausweis oder Kontodaten heraus.

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